Einführung in das Sozial- und Gesundheitswesen: Sozialräume entdecken und entwickeln

Ein online Kurs
Prof. Dr. Tim Wagemann und Dipl. Journ. Sebastian Wieschowski
Fach/Disziplin : Human- und Veterinärmedizin, Gesundheitswissenschaften und Sport
Sprache : Deutsch
Institution : Fachhochschule der Diakonie

Soziale Einrichtungen stehen vor großen Herausforderungen bei der Suche nach qualifiziertem Personal, die Zahl der Pflegebedürftigen wird in Deutschland bis zum Jahr 2020 von derzeit 2,25 Millionen auf etwa 2,9 Millionen Menschen steigen. Um erfahrene Mitarbeitende besser zu qualifizieren und neue Kollegen für soziale Berufe zu begeistern, müssen neue Wege in die Hochschule geebnet werden.

Die interaktive Ringvorlesung „Sozialräume entdecken und entwickeln“ bietet eine Einführung in das Sozial- und Gesundheitswesen – am Beispiel des Themas „Sozialraum“ stellen zehn wissenschaftliche Disziplinen, die derzeit an der staatlich anerkannte Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld vertreten sind, aktuelle Entwicklungen im Sozial- und Gesundheitswesen vor: PsychologInnen, PflegewissenschaftlerInnen, BetriebswirtInnen, Theologinnen und HeilpädagogInnen führen in ihre jeweiligen Fachgebiete ein und erklären, welche Rolle der Sozialraum für soziale Innovationen in ihrem Fachgebiet spielt.

Auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft

Medizinische Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung

In Nordrhein-Westfalen leben knapp zwei Millionen Menschen mit einer schweren Behinderung. Circa jeder neunte von ihnen leidet laut Hauptdiagnose unter einer geistigen oder seelischen Einschränkung, oft kommen weitere Handicaps dazu. Seit 1994 haben Menschen mit Behinderung einen grundgesetzlich konkretisierten Anspruch auf Inklusive, also auf gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. 2009 ratifizierte die Bundesrepublik zudem die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen: Diese hat zum Ziel, dass Behinderung nicht mehr als individuelle Einschränkung verstanden wird – die Behinderung also in der Person liegt –, sondern dass die gesellschaftlichen Barrieren für Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Besonderheit thematisiert und schließlich aus dem Weg geräumt werden.

Trotz Grundgesetz und UN-Konvention: Bis zu einer inklusive Gesellschaft ist es noch ein weiter Weg. Tagtäglich stoßen Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Einschränkung – und ihre Angehörigen – auf bauliche, sprachliche, zeitliche, institutionelle, finanzielle oder diagnostische Hürden. Wie kann es aber zum Beispiel Ärztinnen und Ärzten gelingen, dem Anspruch auf Inklusive gerecht zu werden, insbesondere dann, wenn es um kognitiv oder seelisch eingeschränkte Menschen geht? Was können Ärztinnen und Ärzte tun, um ihren Beitrag zu einer Gesellschaft zu leisten, in der Menschen mit und ohne Behinderung miteinander leben und voneinander lernen können, jeder mit seinen ­Eigenheiten? Und was erwarten Menschen mit geistiger Behinderung von ihren Ärztinnen und Ärzten?
Antworten auf diese Frage suchten und diskutierten Referenten und Teilnehmer aus ärztlicher und Angehörigenperspektive auf dem Kammersymposium „Vergessene Patienten? Medizinische Versorgung für Menschen mit geistiger Behinderung“ Mitte April in Düsseldorf.

Lesen Sie bitte weiter in einem Artikel des Rheinischen Ärzteblattes

Sport für Menschen mit Behinderung

Aus der Einladung der Stadtverwaltung:

Sport überwindet Grenzen, er fördert die persönliche Entwicklung, stärkt das Selbstvertrauen und vermittelt Werte wie Respekt und Toleranz im Umgang mit Anderen. Für Menschen mit Behinderung ist Sport daher gleichermaßen wichtig für Rehabilitation und soziale Integration. Das Sportamt der Landeshauptstadt München unterstützt und fördert den Behindertensport mit der Initiative „Sport verbindet Menschen mit und ohne Handicap“ mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung stärker in die Freizeit- und Sportangebote Münchens einzubeziehen.

Kontakt
Landeshauptstadt München
Referat für Bildung und Sport / Sportamt
Soziale Sportprojekte
Ledererstr. 19
80331 München
Telefon: (089) 233 32108
Telefax: (089) 233 32190
E-Mail: sportveranstaltungen@muenchen.de