Deutscher Knigge-Rat: 10 Tipps für den respektvollen Umgang mit behinderten Menschen

Der bvkm schreibt:

„Auf Wiedersehen“ zu einem blinden Menschen – geht das? Diese Frage stellte der Deutsche Knigge-Rat bei seiner letzten Sitzung der Expertin Katja Lüke. Sie ist bei „DER PARITÄTISCHE Hessen e.V.“ für das Thema Inklusive zuständig und beherrscht den Umgang mit ihrem Rollstuhl ebenso souverän wie den Umgang mit Vorurteilen. Sie hat sich bei verschiedenen Menschen mit Behinderung umgehört: Was wünschen sie sich im Alltag?

10 Tipps für einen respektvollen Umgang mit Menschen mit Behinderung sind das Ergebnis der Runde. Sie sollen helfen, Unsicherheiten und Tabus abzubauen. Hier kann die Liste als PDF heruntergeladen werden.

Arbeitgebermodell für Behinderte

Bei dem in der Sozialhilfe privilegierten Arbeitgebermodell sind neben den Personalkosten als Hilfe zur Pflege auch erforderliche Sachkosten zu übernehmen, die aufgrund der Mitbenutzung der Wohnung durch die Pflegepersonen – beispielsweise für ein Assistenzzimmer – entstehen.
Bei einer Betreuung rund um die Uhr muss im Rahmen dieses sogenannten Arbeitgebermodells die Sozialhilfe auch für die Kosten eines Aufenthaltsraums für die Pflegekräfte aufkommen, entschied das BSG am 1.3.2013 (Az: B 8 SO 1/12 R)
Zur Pressemitteilung

Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ist eine junge gemeinnützige Stiftung, die Ende des Jahres 2009 durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. errichtet wurde. Der Stifterauftrag an das ZQP umfasst zweierlei: Zum einen eine kritische Bestandsaufnahme zu den Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Pflege, zum anderen die Entwicklung von praxisorientierten Konzepten für eine qualitativ hochwertige und an den Bedürfnissen ausgerichtete Versorgung älterer, hilfebedürftiger und behinderter Menschen.

Der neue Schwerbehindertenausweis

b dem 1. Januar 2013 kann der neue Ausweis ausgestellt werden. Wie auch der Führerschein, der Personalausweis und Bankkarten ist nun auch der neue Schwerbehindertenausweis eine handliche Plastikkarte. Das macht ihn benutzerfreundlicher. Blinde können ihren neuen Ausweis an der Buchstabenfolge „sch-b-a“ erkennen (Braille-Schrift).

Pflegeheim Rating Report 2011 – Boom ohne Arbeitskräfte?

Pflegeheim Rating Report 2011 – Boom ohne Arbeitskräfte?
by Boris Augurzky, Sebastian Krolop, Roman Mennicken, Hartmut Schmidt, Hendrik Schmitz and Stefan Terkatz

RWI, 07/2011, 240 Euro, ISBN 978-3-86788-308-5

Aus dem Abstract

Das Executive Summary steht zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung.

Bei dem vorliegenden Pflegeheim Rating Report 2011 handelt es sich um den dritten nach 2007 und 2009. Hauptziel ist die Verbesserung der Transparenz im deutschen Pflegemarkt – mit Fokus auf der stationären Pflege. Daraus abgeleitet ergibt sich der Anspruch, den Entscheidungsträgern auf den verschiedenen Ebenen (Pflegeheimen und deren Geschäft spartnern, Politik, Krankenversicherungen, Banken und Investoren) empirisch abgesicherte Erkenntnisse über diesen Markt an die Hand zu geben.

Bayern vorne – Toiletten für alle

Ein neues Projekt der Stiftung Leben pur in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium des Inneren

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Aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium des Inneren
Innenstaatssekretär Gerhard Eck

informiert über wichtige Änderungen des Baurechts zum barrierefreien Bauen

Barrierefreies Bauen – ganz gleich ob bei öffentlichen Gebäuden, im Wohnungsbau oder bei Verkehrswegen – gewinnt immer mehr an Bedeutung, gerade auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit einem steigenden Anteil älterer Menschen. „Die Bayerische Bauverwaltung handelt deshalb nach der Devise ‚Bauen für Alle‘. Menschen mit und ohne Behinderungen sollen gleichermaßen selbstständig leben können“, so Innenstaatssekretär Gerhard Eck. Der Innenstaatssekretär wird am Montag den 24. Juni 2013 in der Obersten Baubehörde, Franz-Josef-Strauß-Ring 4 in München im Rahmen einer Pressekonferenz über wichtige Änderungen des Baurechts beim barrierefreien Bauen informieren.

Aus der Pressemitteilung der Stiftung Leben pur:
Mit der Eröffnung der bundesweit ersten „Toilette für alle“ in der Obersten Baubehörde in München tritt die Stiftung Leben pur mit einem für alle Menschen mit schweren Behinderungen und Inkontinenz wichtigen und alltagsrelevanten Thema an die Öffentlichkeit:
Alle Menschen, die aufgrund einer Inkontinenz Einlagen tragen und außerdem kein WC benutzen können, haben nun erstmalig die Möglichkeit, länger in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein, ohne eine unhygienische und menschenunwürdige Wickelsituation auf dem Boden einer herkömmlichen barrierefreien Toilette hinnehmen zu müssen.

Mit der Eröffnung der ersten „Toilette für alle“ am 24. Juni 2013 in der Obersten Baubehörde München fällt der Startschuss für ein bundesweit ausgerichtetes Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, in den nächsten Jahren eine flächendeckende Versorgung von großräumigen Toiletten an wichtigen und beliebten Orten der Öffentlichkeit zu erreichen.

Über die Stiftung Leben pur
Die Stiftung Leben pur engagiert sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen mit schweren und mehrfachen Behinderungen. Um neue praxisorientierte Lösungen zu finden, setzt die Stiftung auf den Austausch zwischen Theorie und Praxis. Ziel der Arbeit ist eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität und Lebensgestaltung von Menschen mit sehr schweren und mehrfachen Behinderungen und somit die Inklusion in unsere Gesellschaft.

Dr. phil. Nicola Maier-Michalitsch
Stiftung Leben pur
Adamstraße 5, 80636 München
Tel: 089 – 35 74 81 18
E-Mail: michalitsch@stiftung-leben-pur.de
www.stiftung-leben-pur.de

Bildunterschrift
von li. nach rechts

Dr. med. J. Reichel Zukunft-trotz-handicap.de

Frau Dr. N. Maier-Michalitsch Stiftung Leben pur

Staatssekretär G. Eck, MdL Bayer. Staatsministerium des Inneren

Der Info Flyer

Menschen mit Autismus als Consultants

auticon beschäftigt als erstes Unternehmen in Deutschland ausschließlich Menschen mit Autismus als Consultants im IT-Bereich.

Das Unternehmen schreibt:
auticon ist ein Unternehmen mit sozialem und unternehmerischem Anspruch: unsere Dienstleistungen bieten wir am freien Markt an und schaffen so Jobs für Autisten auf dem ersten Arbeitsmarkt. In Berlin beschäftigen wir inzwischen acht Consultants mit Autismus. Sollten auch Sie an einer Anstellung als Consultant bei auticon interessiert sein, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

GoTalk Now

GoTalk Now nennt sich ein App für das ipad zur Verbesserung und Erleichterung der gestützten Kommunikation.
Aus der Beschreibung:

Beschreibung
Seit 25 jahren entwickelt Attainment bereits Hilfsmittel für die Unterstützte Kommunikation. Bekannt geworden ist Attainment auf dem deutschen Markt vor allem durch die GoTalks, die seit Jahren bewährte und robuste Kommunikationsgeräte sind. Die langjährige Erfahrung von Attainment ist nun in die Entwicklung von GoTalk NOW eingeflossen.
GoTalk NOW ist eine App für die nicht-sprechende Menschen; sie ist flexibel, sehr leicht zu programmieren und bietet viele Möglichkeiten für die symbolorientierte Kommunikation, kurz: sie vereint alle Vorteile eines GoTalks mit den vielen Möglichkeiten eines iPads.