Echtes Leben


Sendetermin: Das Erste, 24.1.2021, 17.30 Uhr
Redaktion: Sabine Rauh
Autorin: Claudia Wörner

Freiheit, Liebe, Handicap
Wenn behinderte Kinder erwachsen werden


Die neue Freiheit fühlt sich fantastisch an. 27 junge Menschen ziehen in ein
Haus, das ihre Eltern für sie gebaut haben und planen ihre Zukunft. Wie gelingt es ihnen zwischen Sehnsucht, Freude und Frust mit der neuen Freiheit umzugehen?
Annika probt das Zusammenleben mit Viktor. Viktor wiederum hofft auf einen
Job als Hausmeister beim Bayerischen Landtag. Und Ludwig träumt von der
großen Liebe. Dass seine Freundin Fußballfan sein sollte, ist nur einer seiner
vielen Wünsche. Sein Zimmer hat er mit Wimpeln, Postern und Fahnen seines
Lieblingsvereins bestückt.
Wie gehen diese jungen Menschen den Weg in ein eigenständiges Leben, ohne ihre Eltern, die bisher rund um die Uhr für sie da waren? Welche Glücksmomente und Widerstände erleben sie – gerade in dieser schwierigen Zeit mit all den zusätzlichen Einschränkungen? Und wie schaffen es die Eltern, ihre besonderen Kinder loszulassen?

Sendetermin für den Film über das Leben in der Konzellerstrasse

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Eltern und Angehörige und liebe Bewohner,
das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, aber es gibt gleich zu Beginn eine gute
Nachricht, über die ich Sie gerne gleich informieren möchte.
Jetzt steht er nämlich fest, der Sendetermin für den Film über die Konzeller
Straße und deren Bewohner, welchen der BR für Das Erste erstellt hat:
Sonntag, der 24.1.2021 um 17:30 Uhr im Ersten

Der kleine Wirtebrief

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Frau Andrea Hanisch, Vorstandsvorsitzende von „Zukunft trotz Handicap e.V.“, stand bereits seit geraumer Zeit im Gespräch mit  Frau Angela Inselkammer, Präsidentin der DEHOGA Bayern. Der „ kleine Wirtebrief“ ist ein Pilotprojekt. Menschen mit Einschränkungen erhalten ein Zertifikat für eine Ausbildung im Gaststättengewerbe um damit bessere Aussichten auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Möglich wurde der „kleine Wirtebrief“ durch eine großzügige Spende des Vereins „Aufbauwerk junger Christen in Ingolstadt“, die „Zukunft trotz Handicap e.V.“ erhielt und einen Teil für den „kleinen Wirtebrief“ einsetzte.

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Ein Foto vom Ausbildungsbotschaftertag mit Sozialministerin Trautner und der Präsidentin der DEHOGA Bayern, Frau Angela Inselkammer.

INKLUSION AM ARBEITSPLATZ Die Chancengeber aus Leipzig

Eine Leipziger Anwaltskanzlei hat mit Mandy Berger eine schwerbehinderte Frau eingestellt. Warum? Weil sie beide Anwälte von sich überzeugt hat. Und weil ein Inklusionsprojekt der Agentur für Arbeit ihre Anstellung fachlich und finanziell begleitet.
Stefan Schübel, 49, Fachanwalt für Arbeits- und Versicherungsrecht in der Kanzlei Bergk & Schübel in Leipzig, über die Gründe, einer Schwerbehinderten einen Arbeitsplatz anzubieten, über Förderhilfen und warum er anderen Unternehmern gerne von seinen positiven Erfahrungen berichtet.

Inklusion leben – bringt weiter

Ein inklusiver Arbeitsmarkt ist ein Gewinn für alle: In der Inklusion steckt Potenzial: Unternehmen eröffnen sich viele Möglichkeiten und Chancen, wenn sie Menschen mit Behinderungen beschäftigen. Die Bundesagentur für Arbeit berät und unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber umfassend und individuell.

Was ist Inklusion eigentlich?

Inklusion ist das Gegenteil von Ausgrenzung und mehr als eine bloße Integration. Durch Inklusion sollen gesellschaftliche Strukturen so verändert und gestaltet werden, dass sie allen Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten gerecht werden. Inklusion bedeutet: Alle Menschen können dabei sein. Alle Menschen können selbst entscheiden.

Inklusion

INKLUSION
Wenn Arbeitgeber Menschen mit Behinderung einstellen

Ein Bauunternehmen macht vor, wie Inklusion geht: Die Herzog-Bau GmbH aus Tüttleben in Thüringen hat drei schwerbehinderte Menschen eingestellt und ihnen so nach langer Zeit der Arbeitslosigkeit die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht. Ein Schritt, der im Betrieb zunächst auf Widerstand stieß – und von dem am Ende das ganze Unternehmen profitierte. Lesen Sie bitte weiter

Welttag der Menschen mit Behinderung

mit einem gläsernen Gefängnis vor dem Berliner Sony Center machte die Christoffel-Blindenmission (CBM) heute auf die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen aufmerksam. Mit dieser eindrücklichen Aktion zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am morgigen 3. Dezember soll deutlich gezeigt werden, dass vor allem Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern von Bildung, Erwerbstätigkeit und medizinischer Hilfe ausgeschlossen sind.

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