Welttag des Hörens 2016

Orientierung und Sicherheit im Alltag, Gespräche mit Freunden und in der Familie oder der Genuss der Lieblingsmusik – all das ermöglicht uns das Gehör. Der Hörsinn schafft Verbindungen zwischen Menschen und ist somit “der Sinn deines Lebens“.

Umso wichtiger ist es, das Gehör zu schützen und im Falle einer Hörminderung bestmöglich zu versorgen. Um möglichst viele Menschen über die Bedeutung guten Hörens zu informieren und für die Optimierung des eigenen Hörsinns zu sensibilisieren, gibt es 2016 erstmals den Welttag des Hörens.

Rückkehr in den Beruf nach Krankheit oder Unfall

Arbeitslosigkeit und Krankheit sind schwere Schicksalsschläge. Doch der Gesetzgeber hat rechtliche Möglichkeiten geschaffen, damit Menschen nach einer Erkrankung oder einem Unfall wieder zurück in Arbeit finden: Berufliche Reha hilft weiter!
Die Initiative „2. Chance“ bietet Betroffenen Infos, Tipps und Hilfe rund um das Thema Umschulung und berufliche Rehabilitation.

JUNGES KREBSPORTAL

Aus der Einleitung des Portals:

„Sie sind zwischen 18 und 39 Jahre, sind oder waren an Krebs erkrankt, kämpfen mit den Folgen Ihrer Erkrankung oder leiden an einem Rezidiv? Vielleicht haben Sie erst wenige Erfahrungen im Berufsleben, im Umgang mit der Krankenkasse, der Rentenversicherung oder dem Vermieter. Vielleicht müssen Sie Ihre Ausbildung oder Ihr Studium abbrechen. Mit dem „Jungen Krebsportal“ möchten wir Ihre Fragen rund um das Thema „Job und Geld“ beantworten und Sie bei Ihrem Weg durch den „Dschungel des Sozialrechts“ begleiten.“

Gute Praxis – Behinderung und Arbeit

Das Portal REHADAT-Gute Praxis veranschaulicht mit gelungenen Beispielen, wie Menschen mit Behinderung erfolgreich arbeiten können. Es stellt allgemeine Informationen, Maßnahmen und Integrationsvereinbarungen zu einer inklusive Arbeitswelt vor.

Arbeitgeber zeigen dies in Interviews, mit ihren Aktionsplänen und Auszeichnungen.
Über 900 Praxisbeispiele machen deutlich:
wie der Übergang in das Berufsleben erfolgte,
welche Ausbildung oder Qualifizierung dies ermöglichte,
wie der Arbeitsplatz und das Arbeitsumfeld gestaltet wurde und
welche Institution beraten und finanziell gefördert hat.
REHADAT ist ein Angebot des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Praxis-Tool Barrierefreiheit

Fördermittel, Vorschriften, Experten, Tipps und Informationen – Ihr Expertensystem für die barrierefreie Arztpraxis

Benötigen Sie Hilfe und eine erste Orientierung bei der Praxisplanung? Das Praxis-Tool Barrierefreiheit ist Ihr Expertensystem, das kompetent unterstützt. Die interaktive Plattform unterstützt Ärzte und Zahnärzte, die einen Praxis-Neubau, -Ausbau oder -Umbau planen, dabei Barrierefreiheit berücksichtigen möchten und damit einen Mehrwert für Ihre Patienten schaffen wollen. Das Expertensystem integriert Vorkehrungen der Barrierefreiheit in der Arztpraxis bereits in den Planungsprozess und minimiert so Kosten und Aufwand.

Das Praxis-Tool Barrierefreiheit ist ein Service des Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft e.V. Die Realisierung erfolgt auch in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gesundheit und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Unterricht von kranken Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus

Die „Europäische Charta für Erziehung und Unterricht von kranken Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus und zu Hause“
Die Generalversammlung der Europäischen Vereinigung der Krankenhauslehrer, die „Hospital Organisation of Pedagogues in Europe“ (H.O.P.E.), hat am 20. Mai 2000 in Barcelona die „Europäische Charta für Erziehung und Unterricht von kranken Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus und zu Hause“ verabschiedet (H.O.P.E. 2006). Die Charta ist von Pädagogen mehrerer europäischer Staaten verfasst worden und bezieht sich auf zentrale Aspekte der Praxis schulischer Arbeit mit kranken Kindern und Jugendlichen. Die H.O.P.E.-Forderungen wirken, als Qualitätskriterien für die Qualität schulischer Arbeit im Krankenhaus, in ihrer Kürze und Prägnanz appellativ und geben Anlass zu einem vergleichenden, kritischen Blick auf die derzeitige pädagogische Wirklichkeit an Schulen für Kranke. Dieser Vergleich zeigt, dass und in welcher Hinsicht die in den H.O.P.E.-Artikeln aufgestellten Standards der Praxis längst nicht immer erreicht werden.

Kennen Sie die Beliers?

Gefühlvolle Komödie über das Anderssein.

Die junge Paula lebt mit ihren gehörlosen Eltern und dem ebenfalls gehörlosen Bruder auf dem Land. Sie hilft auf dem Hof und muss auch noch ihren Vater bei der Kandidatur für das Bürgermeisteramt unterstützen. Für eigene Bedürfnisse bleibt da wenig Zeit. Als ihr neuer Musiklehrer ihre außergewöhnliche Stimme entdeckt und sie ermutigt, in Paris Gesang zu studieren, gerät das Mädchen in einen Konflikt zwischen persönlichem Lebenstraum und Verantwortung für die Familie.

Musik von Anfang an – gut für Eltern, gut für Kinder

Die Idee zu der nicht-kommerziellen Initiative „Ganz Ohr! Musik für Kinder“ entstand im Jahr 2010; damals wurden die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, laut der über 80% der jungen Erwachsenen zwischen achtzehn und 24 Jahren angaben, nicht singen zu können.

Dabei ist Singen die erste und einfachste Art, Musik zu machen. Aber Musik genoss bei Eltern und Lehrern jahrzehntelang keine große Beachtung; so genannte Haupt- oder Kernfächer erschienen wichtiger für die Bildung von Kindern als eine emotionale Förderung. Ebenso legte man auch immer weniger Wert darauf, in den Kitas und Kindergärten eine breite Unterstützung des Singens zu ermöglichen.

Projektleitung
Prof. Dr. Hans Bäßler, Hannover

Projektbüro
„Ganz Ohr! Musik für Kinder“
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Emmichplatz 1
30175 Hannover
E-Mail: GANZOHR@HMTM-HANNOVER.DE