TOUCHDOWN EINE AUSSTELLUNG MIT UND ÜBER MENSCHEN MIT DOWN-SYNDROM

Ausstellungs-Datum: 29. Oktober 2016 bis 12. März 2017

In der Ausstellung TOUCHDOWN geht es um das Down-Syndrom.
Sie zeigt Spuren von Menschen mit Down-Syndrom.
In verschiedenen Zeiten.
Und in verschiedenen Ländern.
In der Kunst.
In der Wissenschaft.
In Filmen und im Theater.
In der Gesellschaft.
Sie erzählt, wie Menschen mit Down-Syndrom leben.
Wie sie früher gelebt haben.
Und wie sie in Zukunft leben möchten.

Die Ausstellung wird von Menschen mit und ohne Down-Syndrom
zusammen gemacht.
Sie erarbeiten und zeigen die Inhalte als Team.
Und sie sprechen mit Menschen über die Ausstellung.
Zum Beispiel bei Führungen.

Die Ausstellung will Fragen stellen.
Über Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Über Vielfalt.
Und wie Menschen mit und ohne Behinderung zusammen ein gutes Leben haben.

Die Ausstellung entsteht in Zusammen-Arbeit mit dem Forschungs-Projekt TOUCHDOWN 21.
Hier kann man mehr über das Forschungs-Projekt lesen.

Warum denn nicht?

Unter dem Titel „Warum denn nicht schreibt die FAS am 14. August 2016: Der Karikaturist Phil Hubbe zeichnet Cartoons über Behinderte. Die sind witzig und böse. Und fast alle, die finden, das ginge nicht, sind gesund. …

Zum aktuellen Buch
Mein letztes Selfie: Behinderte Cartoons 6
Gebundene Ausgabe – 28. Juli 2016

Aus dem Pressetext:

Phil Hubbe ist ein Cartoonist mit großer Pressepräsenz! Wieso? Seine Cartoons greifen, wie auch in diesen Buch das Thema Behinderung auf – und zwar aus der Sicht der Betroffenen. Das sorgt immer wieder für Aufsehen und Irritationen … Darf der das? Ja, er darf nicht nur, er kann es auch!

Phil Hubbe PM.pdf

Bewerber gesucht – Aktion Mensch startet neue Initiative

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Aktion Mensch hat sich zum Ziel gesetzt die Umsetzung von Inklusive vor Ort voranzutreiben. Eine erfolgreiche Umsetzung von Inklusive kann nur im Sozialraum gelingen, denn dort gestalten Menschen ihr Zusammenleben.

Mit dem heutigen Start der Initiative „Kommune Inklusive“ möchten wir dieses Ziel unterstützen und einen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft leisten. Bei dieser Initiative sollen ausgewählte Sozialräume bei der Umsetzung und Erprobung von modellhaften Konzepten für die langfristige Gestaltung von inklusive Sozialräumen begleitet werden.
Die Auswahl der Sozialräume erfolgt durch ein dreistufiges Auswahlverfahren, welches zunächst mit einer offenen Bewerbungsphase beginnt. Dazu reicht es aus, die Idee zur inklusive Sozialraumvernetzung in einer ersten kurzen Konzeptskizze zu formulieren. Wichtige Partner müssen ihr Interesse an dem Vorhaben durch eine Interessenbekundung mitteilen.

Einreichungsfrist für diese Unterlagen ist der 30.06.2016.

Auf Basis dieser Bewerbungsunterlagen entscheidet die Aktion Mensch unter allen Einreichungen darüber, welche Sozialräume an der Initiative „Kommune Inklusive“ teilnehmen können.
In den darauf folgenden Monaten stellen wir eine umfangreiche und fachliche Begleitung zur Weiterentwicklung der Konzeptskizze sicher. Darüber hinaus erhalten die ausgewählten Sozialräume Beratung und Unterstützung, um ihre Konzepte erfolgreich umzusetzen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie sich um die Teilnahme an der Initiative „Kommune Inklusive“ bewerben würden.

Mit den besten Grüßen

Carolina Ziele
Projektleiterin

Aufruf Kommune inklusiv.pdf

Interessensbekundung.doc.docx

Recht auf Sparen und für ein gutes Teilhabegesetz

Unterschreiben Sie diese Petition

Wie viel Geld darf ich sparen?“ Diese Frage werden sich wohl die wenigsten Menschen bisher gestellt haben. Warum auch?

Für Menschen mit Behinderungen ist das anders. Wer trotz Behinderung erfolgreich einer Arbeit nachgeht und gar beruflich Karriere machen möchte, hat in hierzulande dazu keinen Grund. In Deutschland werden voll berufstätige Menschen ohne eigenes Verschulden daran gehindert, zu sparen. Wir dürfen nicht mehr als 2.600 Euro auf dem Konto haben! Danach wird alles abkassiert.

Anlegen einer Altersvorsorge, Rücklagen für Reparaturen, Ausfälle und Notfälle bilden, Geld für einen Autokauf ansparen oder Eine Erbschaft annehmen? Unmöglich

Da die Inanspruchnahme einer persönlichen Assistenz, ohne die die meisten Menschen mit Behinderung nicht (über-)leben könnten, unter die Sozialhilfe fällt, gelten für diese auch die entsprechenden Regelungen.

Behinderte zahlen die üblichen Steuern und Abgaben. Darüber hinaus zieht der Staat aber bis zu 40% des Einkommens zusätzlich ab. Sollte man trotzdem noch Geld sparen können, ist dies nicht gestattet. Mehr als 2.600 € darf ein Mensch mit Behinderungen, der auf intensive Hilfe angewiesen ist, nicht besitzen. Diese beiden Bestimmungen gelten auch für Ehepartner.

In Deutschland ist das Menschenrecht auf selbstbestimmtes Leben abhängig von der eigenen Wirtschaftsleistung. Dass es auch anders geht, zeigt beispielsweise Schweden: Dort erfolgt die Hilfe für Menschen mit Behinderungen einkommens- und vermögensunabhängig. Einfach, weil sie ohne die Hilfe nicht leben könnten.

Es geht um mehr: Auch viele weitere Probleme sollen und müssen im Bundesteilhabegesetz gelöst werden. Eltern mit Behinderung brauchen endlich Entlastung in Form von Elternassistenz; Menschen mit Behinderungen müssen sich unabhängig beraten lassen können und nicht von denen, die später auch die Kosten zu tragen haben; das Blindengeld muss zu einem Teilhabegeld für alle Menschen mit Behinderungen erweitert werden, nur so können Zusatzkosten aufgrund der Behinderung ausgeglichen werden; und vieles vieles mehr.

Die neue Bundesregierung hat versprochen, ein Bundesteilhabegesetz zu verabschieden und darin auch die Abschaffung dieser Ungerechtigkeiten festzuhalten. Damit die Regierung nicht nur redet, sondern auch Tatsachen sprechen lassen muss -> unterschreiben Sie diese Petition!

Die UN-Behindertenrechtskonvention hat bereits alles gesagt: Es geht hier um Menschenrechte!

Wir fordern Wolfgang Schäuble dazu auf, sich klar zu einem starken Bundesteilhabegesetz zu positionieren und dafür zu sorgen, dass dieses auskömmlich finanziert wird. Es ist unverständlich, warum trotz verhältnismäßig geringem Aufwand bei den Rechten von behinderten Menschen gespart werden soll.
Wir fordern Sie auf, Frau Nahles, ein Gesetz mit den zentralen Forderungen für ein Bundesteilhabegesetz in dieser Legislaturperiode umzusetzen!

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Weitere Infoquellen zu diesem Thema:

[1] Gesetz zur Sozialen Teilhabe – Änderung des SGB IX und anderer Gesetze

Entwurf des Forum behinderter Juristinnen und Juristen www.forsea.de

[2] Artikel zur Vorstellung des Gesetzesentwurfes www.kobinet-nachrichten.org

[3] Reales Beispiel in einem Beitrag des ZDF www.zdf.de/ZDFmediathek/

[4] Blogbeitrag auf Aktion Menschwww.aktion-mensch.de

[5] Liebe macht Arm www.kobinet-nachrichten.org

[6] Seit 2008 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft: www.un.org

[7] Gutachten der Berliner Humboldt Law Clinic für Grund- und Menschenrechte http://baer.rewi.hu-berlin.de/

[8] Kampagnenseite zum Bundesteilhabegesetz:www.teilhabegesetz.org

[9] Kernpunkte für ein gutes Teilhabegesetz: www.teilhabegesetz.org

„Artikel 27: […] Die Vertragsstaaten sichern und fördern die Verwirklichung des Rechts auf Arbeit, einschließlich für Menschen, die während der Beschäftigung eine Behinderung erwerben, durch geeignete Schritte, einschließlich des Erlasses von Rechtsvorschriften, um unter anderem […]

b) das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf gerechte und günstige Arbeitsbedingungen, einschließlich Chancengleichheit und gleichen Entgelts für gleichwertige Arbeit, auf sichere und gesunde Arbeitsbedingungen, einschließlich Schutz vor Belästigungen, und auf Abhilfe bei Missständen zu schützen;“

„Artikel 28 Abs. 1: Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf einen angemessenen Lebensstandard für sich selbst und ihre Familien, einschließlich angemessener Ernährung, Bekleidung und Wohnung, sowie auf eine stetige Verbesserung der Lebensbedingungen und unternehmen geeignete Schritte zum Schutz und zur Förderung der Verwirklichung dieses Rechts ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung.“

 Jetzt den Petitionsbrief lesen

Kontakt: mitmachen@teilhabegesetz.org

Welttag des Hörens 2016

Orientierung und Sicherheit im Alltag, Gespräche mit Freunden und in der Familie oder der Genuss der Lieblingsmusik – all das ermöglicht uns das Gehör. Der Hörsinn schafft Verbindungen zwischen Menschen und ist somit “der Sinn deines Lebens“.

Umso wichtiger ist es, das Gehör zu schützen und im Falle einer Hörminderung bestmöglich zu versorgen. Um möglichst viele Menschen über die Bedeutung guten Hörens zu informieren und für die Optimierung des eigenen Hörsinns zu sensibilisieren, gibt es 2016 erstmals den Welttag des Hörens.

Symposium: Ambulant und intensiv ambulant betreutes Wohnen in Wohn- und Hausgemeinschaften

Am Samstag den 18. Juni 2016 veranstaltet der Verein Leben mit Handicap e.V. in Priem ein Symposium zu dem Thema

„Ambulant und intensiv ambulant betreutes Wohnen in Wohn- und Hausgemeinschaften“
Beteiligte berichten von ihren Erfahrungen in der Wohnanlage Priem für Menschen mit Behinderung

mit anschließendem Festabend.

Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme freut sich der
Verein Leben mit Handicap e.V.

Leben mit Handicap e.V.
Doris Räder
Veranstaltungsmanagement
Lärchenstraße 4a
83253 Rimsting
Tel. 0170 56 19 308