Einladung Programm
Der Verein Zukunft-Trotz-Handicap e.V. lädt in Zusammenarbeit mit dem Augustinum (Pädagogische Einrichtungen) zum gemeinsamen Informationsabend
am Donnerstag, den 21. März 2019 um 18:30 Uhr ein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den gemeinsamen Dialog.

• Bundesteilhabegesetz (Wesentliche Inhalte und Auswirkungen) Dr. Albrecht Philipp
• Behindertentestament (Gestaltung und steuerliche Aspekte) Dr. Christoph Döbereiner / Prof. Dr. Florian Egger
• Ausklang mit Häppchen (ab ca. 20:00 Uhr)

Veranstaltungsort
Theatersaal der Augustinum Seniorenresidenz München-Nord, Weitlstr. 66, 80935 München
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U2 – Haltestelle Hasenbergl | Bus: Linien 170 und 171 oder Linie 60 – Haltestelle Ittlingerstraße Bei Anreise mit dem PKW parken Sie bitte im Bereich der Zufahrtsstraßen.

Hans-Jürgen Gerhardt
Vorstand ZTH e.V.

Dr. Matthias Heidler
Geschäftsführung Augustinum

Gleichwertig leben mit Handicap
Der Schwerpunkt in der Beratung von jungen erwachsenen Menschen mit Handicap liegt in den Bereichen Wohnen, Arbeiten sowie Freizeit. Aber auch die Arbeitsbedingungen für die Betreuer liegen uns am Herzen. Sie sollten sowohl für ein stationäres Wohnheim als auch für ambulante Wohnbereiche optimal sein. Themen dieser Art sind wichtig. Unsere Zielsetzung ist, diese Themen öffentlich zu machen bis hin zur Politik. Wir möchten als kompetenter Partner eine Plattform bieten und unseren großen Erfahrungsschatz anderen zur Verfügung stellen. Der Verein versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen, sondern als Ergänzung.
Die Ziele des Vereins für ein Leben mit Zukunft trotz Handicap:
• Kompetente Beratung der Vereinsmitglieder
• Reale Schaffung von neuen Wohn- und Lebensformen
• Beratung und Unterstützung bei der Lebensgestaltung im Hinblick auf Schule, Beruf und Arbeitsplatz • Konzepte anstoßen für das Leben von Menschen mit Handicap im Alter

Weitere Informationen unter
zukunft-trotz-handicap.de und augustinum.de/hpca.de

Einladung gemeinsamer Infoabend_ZTH & Augustinum.pdf

Besichtigung des Wohnheims des Vereins „Zukunft trotz Handicap e.V.“ in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

20180622090757 DSC07947 EAS p
Besichtigung des Wohnheims des Vereins „Zukunft trotz Handicap e.V.“ in Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Im Rahmen einer Besichtigung des im Oktober 2017 nach nur einjähriger Bauzeit eröffneten Wohnheims des Vereins „Zukunft trotz Handicap e.V.“ für Menschen mit Behinderung in Höhenkirchen-Siegertsbrunn erhielten die Stimmkreisabgeordnete und Staatsministerin Kerstin Schreyer (CSU), sowie Bezirksrätin Ilse Weiß (CSU) Einblick in das Leuchtturmprojekt im Neubaugebiet Hirschwinkel.
Initiiert wurde das Wohnheim auf Betreiben des seit 2013 bestehenden Vereins, finanziert durch einen Eigenanteil der Eltern der Bewohner und betrieben durch das Heilpädagogische Centrum Augustinum (HPCA), das bereits ein vergleichbares Wohnheim in Oberschleißheim im Norden Münchens betreut. Es bietet Platz für 27 Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren, wobei das 2.000 qm Nutzfläche umfassende Bauwerk, in dem jeder Bewohner über ein eigenes Appartement mit Badezimmer verfügt, so konzipiert ist, dass es mit den Bedürfnissen der Bewohner bis ins hohe Alter mitwachsen kann und ihnen so stets einen strukturierten Tag mit Arbeit und Freizeit unter der Woche und an den Wochenenden Sport und Ausflüge bietet.
„Das Wohnheim ist dabei ein Leuchtturm der Inklusion: Mitten im Neubaugebiet, umgeben von vielen jungen Familien, ist das Haus bereits gut integriert“, berichtet Augustinum-Geschäftsführer Dr. Matthias Heidler. „Wir haben hier einen Platz geschaffen, an dem sich behinderte Menschen wohl fühlen können. Ein Leben in Eigenständigkeit und Dialog miteinander“, so Frau Andrea Hanisch, die erste Vorsitzende des Vereins „Zukunft trotz Handicap e.V.“, immer mit dem Anspruch das Wohnheim und das Umfeld eng zu verzahnen um gelebte Inklusion zu ermöglichen. Probleme bereiten dem Projekt vor allem der Fachkräftemangel.
Kerstin Schreyer MdL: „Im Großraum München ist der Grund für den Erziehermangel alleine die Lohnfrage, weshalb sich die Tarifpartner zusammensetzen müssen um die Gehaltsstruktur zu verbessern.“ Weiter müssten die Gemeinden ihre Möglichkeit günstigen Wohnraum und pauschalierte Überstundenbezahlung bereitzustellen abrufen, sowie die gesellschaftliche Wertschätzung des Berufs erhöht werden.

PM_ZTH-Wohnheim_22.06.2018.doc

Auf der Schwelle zu einem neuen Leben

Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung zum Richtfest unseres Wohnhauses

von Antonia Hofmann, Höhenkirchen-Siegertsbrunn

9. Oktober 2016, Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Höhenkirchen feiert Richtfest für ein Haus, in dem 26 junge Menschen mit Handikap eine Wohngemeinschaft bilden werden

Die Außenwände sind unverputzt, fensterlos und von Gerüsten umgeben, die Fußböden bestehen noch aus blankem Beton. Bisher erinnert das Gebäude nur entfernt an ein Wohnheim. Für 26 junge Menschen aber wird hier schon in knapp einem Jahr ein großer Wunsch in Erfüllung gehen. An der Wächterhofstraße, mitten in einem Wohngebiet in Höhenkirchen-Siegertsbrunn, entsteht ein gemeinschaftliches Zuhause für Menschen mit Behinderung. Lesen Sie bitte weiter…