Der Verein

ZUKUNFT TROTZ HANDICAP E.V
Ein Verein stellt sich vor

Was bewegt Eltern eines heranwachsenden Kindes mit Handicap mehr, als sein möglichst selbstbestimmtes Leben und seine Zukunft?
Das ist nicht immer leicht zu realisieren.

Im März 2013 wurde nun ein Verein gegründet, ZUKUNFT TROTZ HANDICAP E.V., der diesen Jugendlichen zu ihrem möglichst selbstbestimmten Leben und den Eltern zu einem Loslassen in guten Gedanken verhelfen soll.
Dazu plant der Verein eine betreute Unterkunft für ca. 26 junge Menschen mit Handicap zu errichten.

Andrea Hanisch, Gemeinderätin am Ort, die selbst einen betroffenen Hintergrund in der Familie mit Behinderung hat, gründete den Verein zusammen mit Hans-Jürgen Gerhardt. Sie ist Hauptinitiatorin des Vereins, agiert als erste Vorsitzende.
Herr Gerhardt, auch betroffener Familienvater, ist zweiter Vorsitzender. Herr Gerhardt hat vor einigen Jahren ein Wohnheim ähnlicher Art in Oberschleißheim initiiert und bringt für das neue Projekt viel Erfahrung mit.
Erstes Ziel des Vereins ist der Bau eines Wohnheimes für Menschen mit Handicap. Finanziert von betroffenen Eltern und unterstützt durch die Manfred-Hallhuber-Stiftung für Menschen mit Behinderung, deren Eltern nicht in der Lage sind, selbst zu finanzieren. Ein gelungenes, ausgewogenes Konzept. Zusätzlich werden Sponsoren gesucht, die die wirtschaftlichen Belastungen weiter abzufedern helfen. Der Betrieb des Heimes wird an einen in der Behindertenpflege erfahrenen und sehr qualifizierten Betreiber übergeben. Hier laufen bereits intensive Verhandlungen mit interessierten Betreibern. Die Jugendlichen werden ferner unterstützt, tagsüber einer geregelten Arbeit nachzugehen.
Der Wunsch des Vereins ist es, das Wohnheim in der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn zu realisieren. Hierzu ist die Vorsitzende in Verhandlung mit der Gemeindeverwaltung. Ein in Frage kommendes Grundstück wäre vorhanden.

Junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen sollen hier ein Zuhause finden. In eigenständigen Appartements, mit gemeinsamer Küche, Gruppenräumen und eventuell einem der Öffentlichkeit zugängigen, von den Bewohnern geführten, Café.

Bei positivem Abschluss der Verhandlungen könnten die Jugendlichen bereits 2015 in das fertig gestellte Wohnheim einziehen. Wir, die Eltern und der Verein, freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Gemeinde und allen Mitbürgern.

Vorstand.jpgDer Vorstand

v.l.n.r
Hans-Jürgen Gerhardt,
Rolf Gaertner,
Andrea Hanisch (Vors.),
Susanne Klebel,
Dr. med. Jochen Reichel