Symposium: Die Inklusion von Kindern mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen im gemeinsamen Unterricht – aktueller Stand und praktische Erfahrungen

War der Titel eines Symposiums unter der Leitung von Prof. Dr. med. Hans Michael Straßburg, Gerbrunn; Dr. med. Ulrike Horacek, Recklinghausen:

Seit der Ratifizierung der UN-Behinderten-Konvention haben alle Eltern in Deutschland das Recht, dass ihr Kind unabhängig von seinem körperlichen und geistigen Entwicklungsstand den Regelkindergarten bzw. die Regelschule besuchen kann. Es ist nicht mehr ein “Gnadenakt” der Regeleinrichtung, ob das Kind aufgenommen wird, sondern diese muss prinzipiell die Voraussetzungen dafür schaffen, dass eine adäquate Betreuung dort stattfinden kann. Bedeutet dies nun das Ende der Sonderschulen zum Beispiel auch in Bayern, wo man bisher besonders stolz auf eine differenzierte und gut ausgestattete sonderpädagogische Versorgung war?

Im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung mit einführenden Vorträgen und mehreren Workshops werden die Grundlagen zur Inklusive von Kindern mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen vorgestellt und die bisherigen praktischen Erfahrungen unter besonderer Berücksichtigung von Bayern diskutiert.

Themen der Vorträge und Workshops sind u.a.
– Situation in Bayern aus pädagogischer Sicht
– Kinder mit Mehrfachbehinderungen
– Kinder mit Lernstörungen
– Kinder mit Sinnesstörungen
– Kinder mit Verhaltensstörungen
– Schulversorgung ohne Sonderschulen?
– Warum sind Sonderschulen auch in Zukunft notwendig?
– Praktische Erfahrungen in Regelschulen
– Juristische Aspekte
– Die Meinung der Eltern

Lesen Sie bitte weiter…