Inklusion und Hörschädigung

201303281227.jpg

Aus dem Klappentext:

Das vorliegende Buch befasst sich mit der Frage, welche Bedeutung das derzeit die wissenschaftlichen und praktischen Diskurse dominierende Thema der Inklusive für die Diskussionen und Entscheidungsprozesse vor allem im Bereich der Bildung gehörloser und schwerhöriger Kinder hat, aber auch für das Leben der Betroffenen jenseits von Fragen der Bildung und Erziehung. Es geht dabei im Kern darum, welche Chancen und Risiken insbesondere für die davon betroffenen gehörlosen und schwerhörigen Menschen enthalten sind und was sich daraus für Herausforderungen für die Personen ergeben, die diese Menschen in verschiedenen Phasen ihres Lebens begleiten (Eltern, Frühförderung, Schule, berufliche Bildung, Arbeitskollegen etc.) wie auch insgesamt für die Gesellschaft. Die Beiträge in diesem Buch stellen kritische Impulse aus verschiedenen Perspektiven bereit, um die Inklusionsdiskussion im Bereich der Entwicklung, Förderung und Lebensgestaltung von gehörlosen und schwerhörigen Menschen zu bereichern.

Es sind „Diskurse über das Dazugehören und Ausgeschlossensein“.

Die Lebenssituation von schwerhörigen und gehörlosen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bietet hierfür mit ihrem zentralen Merkmal der „Kommunikationsbehinderung“ (und einer damit oft verknüpften Demarkationslinie bzgl. sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe) ein reichhaltiges Diskussionsfeld. Die Beiträge machen in vieler Hinsicht deutlich, vor welch großen Herausforderungen wir stehen, um echte soziale und gesellschaftliche Teilhabe gehörloser und schwerhöriger Menschen und damit umfängliche Inklusive zu ermöglichen. Mit Beiträgen von Katrin Benetze, Johannes Hennies, Manfred Hintermair, Emil Kämmerer, Harry Knoors, Marc Marscharm, Hans Christoph Strauß, Cornelia Tsirigotis, Helga Voit